Dienstag, 01.04.2014

QUEENSTOWN <3: #bignightout #gondolasummit #frolf #hottestpartyever #bungyjump #canyoning #mysteryday #actionoverflow

So bin ich dann Nachmittags/ Abends angekommen und freute mich schon auf den bevorstehenden Abend. Ich musste leider ein bisschen Aufpreis auf meinen gewonnenen Pub Crawl zahlen, da wir den mit Ice Bar inklusive machen wollten, und die ja relativ teuren Eintritt kostet, aber das war es mir wert wann sonst geht man denn in eine Bar aus Eis? Der Abend war echt ziemlich cool nochmal mit der ganzen Gruppe zu feiern und die Ice Bar war auch ziemlich cool. Man muss sich vorstellen es war wirklich alles aus Eis. Der Boden, das Dach, überall Statuen aus Eis, Sitzbänke und sogar die Gläser waren aus Eis! Shotgläser und normale..aber deswegen waren die Getränke auch etwas überteuert (aber lecker) wann sonst trinkt man denn aus einem Becher aus Eis? Bevor wir rein sind wurden wir auch dick eingepackt mit Mänteln und Handschuhen etc. Aber sonderlich lange drin waren wir nicht man kann ja nicht den ganzen Abend in der eiseskälte stehen. Dann waren wir noch in ein paar anderen Bars/ Clubs. Alles in allem ein gelungener Abend.

Am nächsten Tag dann erstmal ein bisschen ausschlafen und den Gondola Summit Track in Angriff genommen. Dauert eigentlich nicht lange da hochzulaufen aber ist ziemlich steil. Ich habe mir Jogging Klamotten angezogen und hab versucht hochzujoggen damits schneller geht. Gibt auch ne Seilbahn die da hochfährt aber nein an sowas spare ich natürlich mein Geld :D Die Aussicht oben war sehr schön und ich habe auch die kleinen Autos gesehen mit denen der 36 jährige da fahren durfte (da war ich ja schon froh um meinen Pub Crawl das sah nicht so cool aus :D) später war ich dann noch mit ein paar Leuten aus meiner Gruppe frolf spielen. Eine Mischung aus Frisbee und Golf. Eigentlich ganz cool man wirft einen Frisbee und der muss dann wie beim Golf immer in einem nächsten Netz statt Loch landen. War echt ganz lustig. Abends stand dann die ...Party an. Mir fällt der Name nicht mehr ein aber es war auf jeden Fall so, dass aus jedem Jahr seit den 60er oder 70ern nacheinander ein Lied gespielt hat. Ich hatte keine Lust den Eintritt zu zahlen, das war nämlich ziemlich teuer und hab dann mit irgendeiner anderen Fremden Person vor der Tür versucht mit meinem Kajal den Stempel abzumalen, und siehe da hat geklappt, die Person hat mich dann ziemlich gefeiert :D  Das Problem an der Party war nur: In diesen Räumen war es so unglaublich heiß.  Alle haben so geschwitzt, alles hat geklebt, und alle waren pitschnass das war nicht soo lecker. Mittlerweile war auch der andere Stray Bus schon wieder da und Katie hat mit Panda getanzt. Sah nicht ganz so geil aus mit dem ganzen Schweiß aber gut. Ich war mit den Holländern dort und mit Erik dem Schweden.

Für Sonntag war dann der Swing geplant. Doch als ich auf dem Weg zur Filiale war habe ich dann so richtig Lust auf einen riesigen Adrenalinflash bekommen. Hab mich also kurzfristig entschlossen einen Upgrade zum Newis Bungee dem höchsten Bungee Jump in Neuseeland (134m) gemacht.  Hat dann auch nicht mehr ganz so teuer gewirkt weil ich das ganze ja in 2 Portionen gekauft hab. Und dann gings los erstmal mit dem Bus zu der Location. Und dann wars auch schon so weit. Wir wurden alle erstmal gewogen etc und haben eine Gruppe zugeteilt bekommen und eine Startnummer, meine war die 50. Der Swing und der Bungee waren eigentlich direkt nebeneinander und dann habe ich Bedenken bekommen ob das wirklich so eine gute Idee war den Swing einzutauschen, aber war ja schon zu spät jetzt. Wir fuhren dann mit so einer kleinen Bahn in der Luft rüber zu einem Haus in der Luft wo man dann von so einer Plattform runterspringen musste. Ich war die dritte aus meiner 4er Gruppe die springen durfte. Die andern kamen schon gehiped wieder hoch und sagten wie cool es war und langsam staute sich das Adrenalin, aber das wollte ich ja. Dann war es so weit. Die Gummibänder wurden an meinen Füßen befestigt und sie stellten mich auf die Plattform. 1,2.. ich: Stopp. Könnt ihr bitte langsam bis 10 zählen? Ich will dass das Adrenalin sich noch etwas mehr aufbaut..ok: und normal schubsen sie einen immer ein bisschen aber ich bin echt von alleine gesprungen. Wahnsinn wenn ich jetzt die Bilder anschaue krieg ich schon Angst und denke mir wie hab ich das nur gemacht? Das fallen war echt echt cool, aber der elastische Rückstoß und das baumeln dafür nicht wirklich empfehlenswert. Die haben einem davor auch gesagt, dass es irgendwann knackt und man sich dann hochziehen kann damit man nicht mehr Kopfüber ist. Das hat bei mir aber auch nicht so richtig geklappt und so war ich eigentlich die ganze Zeit kopfüber. Das war ja kein Sprung über Wasser wo man unten dann mit dem Boot abgeholt wird sondern man wird wirklich wieder hochgezogen. Hab dann danach auch 2 Tage Kopfweh gehabt also alles nicht soo optimal. Bungee Jumpen würde ich wohl nicht wieder machen, dann lieber nochmal Skydiven. Was ich ja auch eine Frechheit finde ist: die Aktivität ist schon sowas von teuer, und dann wollen sie danach nochmal 70-80 $ nur für die Bilder haben. Find ich schon krass das solle eigentlich inklusive sein. Weil wenn man sowas schonmal einmal macht will man natürlich Bilder aber dann nochmal so eine Abzocke. Schon eine Unverschämtheit..aber naja.

 Am Montag war ich dann Canyoning, weil Andrea schon was ziemlich gutes davon erzählt hat und ich das auch mal ausprobieren wollte. Wasserfall runter, Abseiling, Springen, Ziplining alles inklusive. Und die Vegetation war auch sehr sehr schön. Der einzige Haken an der Sache war mal wieder, dass das Wasser ziemlich kalt war und wir Wetsuits anhatten. Hatte wieder Angst, dass ich zwischendrin aufs Klo muss, wie schon in den Waitomo Glowworm Caves. Aber war diesmal zum Glück nicht so. Alles in allem hats echt Spaß gemacht. Ich hatte den Helm mit dem Namen Discobuiscuit auf also war ich für den Trip Discobuiscuit. Wir sind wasserfälle runtergerutscht, gesprungen (mussten immer auf dem Rücken landen weil der Wasserstand so niedrig war, da gabs davor ne extra Einschulung). Hab mich bei einem mal sogar getraut ein Salto zu machen! (Da wars aber tief). Einiges hat schon Überwindung gekostet weil man Angst hatte man kracht gegen einen Stein, aber die Guides haben ja alles im Griff gehabt und es ist natürlich nichts passiert.  Auf der Busfahrt habe ich so einen älteren Mann kennengelernt der wegen der Arbeit in Queenstown war. Der wollte am folgenden Tag so eine Wanderung in Wanaka machen und hat gefragt ob ich mitwill. Ich habe gesagt vielleicht, aber er konnte dann wegen der Arbeit leider doch nicht.

Nach der Abreise von Stephanie, Natasha, Amy, Marc und Ardita am Dienstag habe ich dann Andrea mit ins Tattoostudio geschleppt, da ich mit ihr dadrüber geredet habe und ihr erzählt habe, dass ich mir überlege mir eins stechen zu lassen mit Maori Muster und sie darauf gesagt hat sie überlegt sich das auch schon seit längerem und wollte auch was mit Maori, hatte sogar schon jmd in Nürnberg gefunden der das konnte aber wo sollte man es denn besser machen als in Neuseeland selber? Als wir dann dort waren haben wir dann gleich jeder einen Termin bekommen später am Nachmittag und dann war die Entscheidung auch schon gefallen. Ich habe davor noch im Internet recherchiert und Bilder von dem Tattoostudio angeschaut als Inspirierung und entschied mich für einen Farn, das Nationalzeichen Neuseelands auf der einen Hälften mit richtigen Blättern auf der anderen Hälfte mit Maori Zeichen. Dann war natürlich noch die Frage an welche Stelle das Tattoo jetzt sollte. Ich hatte überlegt Fuß, Hüfte oder seitlich an den Rippen. Gegen Fuß hab ich mich dann wegen der offensichtlichkeit in offenen Schuhen entschieden. Gegen Hüfte weil es blöd aussieht wenn man mal schwanger ist und dann blieben ja nur noch die Rippen übrig. Aber wie genau sollte das Tattoo aussehen? Keinen blassen Schimmer. Ich wollte es nicht zu groß haben und hatte mir die Bedeutung: Unabhängigkeit, Stärke und Reise ausgesucht. Wie der Maori Künstler Mike das allerdings umsetzen würde...das blieb dem Zufall überlassen. Denn wie sonst unüblich wurde nicht zuerst dasTattoo genau vorgezeichnet wie es dann aussehen sollte sondern einfach nur grob der Umriss auf eine Serviette gezeichnet die Form und die Größe halbwegs festglegt und drauflostattoowiert. Ganz schön heikel, wenn man sich das mal so überlegt. V.a für mich die sich sonst nie wegen irgendwas entscheiden kann :D aber sowas was man für immer hat das mach ich dann einfach mal spontan, schon verrückt eigentlich. Und es tat echt weh. Ich habe beim ersten Strich gedacht mich schlitzt jetzt jemand auf und das ganze hat dann 45min gedauert.. und mit dem Ergebnis war ich anfangs auch nicht so zufrieden, denn es sah ja ganz und gar nicht so aus wie das Bild was ich mir im Internet rausgesucht hatte, die Schattierungen waren nicht so richtig vorhanden und außerdem hat die Spitze des Farns gefehlt weil meine Haut da etwas das Bluten angefangen hat. Als Mike dann nochmal die Bedeutung analysiert hat musste ich auch etwas schmunzeln weil er Unabhängigkeit mit Determiniertheit gleichgesetzt hat und das passt ja wunderbar zu meiner Entscheidungsfreudigkeit. Aber so habe ich jetzt eine Erinnerung daran, dass ich mein großes Makel bei so einer großen Entscheidung überwunden hab, wieso sollte es nicht auch sonst gehen. Deswegen ist die Bedeutung für mich jetzt eigentlich umso größer.

Wir haben uns dann noch einen weltbekannten Fergburger gegönnt zum Abschluss und Andrea ist am nächsten Tag gefahren. Ich musste mich dann noch Entscheiden ob ich nach Te Anau fahre und den Trip in den Süden nach Invercargill oder Stewart Island fortsetze oder lieber nach Dunedin und die Otago Peninsula fahre und mein eigenes Ding mache. Invercargill habe ich mir dann nicht so toll vorgestellt und Stewart Island wäre nochmal ziemlich teuer und auf der Otago Peninsula hatte ich eig garanteed Wildlife Spotting also ist es dann letzteres geworden und ich habe schonmal den Bus gebucht. Ich würde dann also mal selbstständig ohne Stray unterwegs sein.

 

Freitag, 28.03.2014

Milford Sound

Auf der Tour war zum Glück wenigstens Andrea (und die schweigsame Nora) dabei. Die Fahrt zum Milford Sound war schon echt schön, haben unterwegs auch an einem Mirror Lake gehalten wo sich die Snow topped Peaks der Berge dann im See gespiegelt haben: Picturesque. Aber als wir dann ankamen musste ich erst 2x hinschauen bis ich ihn gesehen hab. Nein nicht weil er so klein war, sondern weil das Wetter an dem Tag so gut war, dass der Dunst der über dem Fjord geschwebt hat alles etwas überbelichtet hat scheinen lassen. Keine perfekten Vorraussetzungen um Bilder zu machen aber es war trotzdem sehr schön. Haben da eine 2 stündige Boat Cruise gemacht (und haben glaub ich auch Delfine gesehen?) und dann gings ins Gunns Camp. Kein gewöhnliches Hostel, sondern ein Ort ohne Strom nach einer bestimmten Uhrzeit und ohne Wlan. Habe mit Andrea super lecker gekocht: Süßkartoffel/ Kartoffeln, grüne Bohnen und ein saftiges Steak dazu, für jeden 5$ man war das ein Schnäppchen ein richtiges Luxus Backpackeressen! Wir haben dann eine kleine Nachwanderung gemacht, haben ein paar Glühwürmchen gesehen, und da wars zwischendrin echt ziemlich gruselig. Danach hab ich mich noch draußen hingelegt und ein bischen Sterne geschaut, die sehen natürlich super aus ohne Licht weit und breit nur war es etwas kalt. Panda unser Fahrer hatte gesagt für die, die früh aufstehen wollen fährt er uns am nächsten früh zu einer kleinen Wanderung ein Teil vom Routeburn Track sollte das sein (einer der Great Walks) wo man echt einen super Ausblick von oben hat. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen also stiftete ich die andern an mit mir aufzustehen in der nächsten früh. Das aus dem Bett kommen war dann nicht ganz so einfach, es war ja noch stockdunkel und noch dazu eiseskalt, aber wir haben es geschafft. Als wir dann zum Bus gelaufen sind waren wir etwas überrascht, dass keine alte Sau dort war. Aber wirklich keine alte Sau und es hat sich auf dem gesamten Platz auch nichts gerührt. Noch ein Blick auf die Uhr. Ne wir waren eigentlich schon pünktlich. Also warteten wir und warteten wir..Sonnenaufgang rückte schon immer nähe. Schließlich kam dann ein verschlafener Panda auf uns zugedackelt: Mädels das wird heut nichts es ist zu bewölkt geht wieder schlafen.. So ein Mist! Da hab ich extra die Tour sofort genommen wegen dem Wetter dann war Milford Sound überbeleuchtet und jetzt bin ich so früh aufgestanden und es is zu bewölkt. Klasse. Naja dann sind wir also wieder ins Bett gegangen und haben ausgeschlafen auch nicht schlecht.

Auf der Weiterfahrt habe ich dann Bedenken bekommen ob das wirklich so eine gute Idee war die Tour gleich mitzumachen oder ob das doch alles ein kleiner Fail gewesen ist. Natasha hatte mir schon geschrieben, dass meine Gruppe in Queenstown am Freitag den Pub Crawl machen wollten (und ich hatte den ja gewonnen, sonst würde ich ihn ja nicht einlösen) Da wollte ich eigentlich schon wieder in Queenstown sein. Also habe ich mich entschlossen von Te Anau aus einen normalen Bus wieder nach Queenstown zurückzunehmen und den Stray Bus ohne mich in den Süden fahren zu lassen, wenn ich Lust hätte könnte ich ja später nach Te Anau zurückfahren und wieder einsteigen. Eine weiter Idee von mir war ja den Kepler Track zu laufen. Einen der Great Walks. Da müsste ich sowieso nach Te Anau zurück. War dann aber doch alles zu kompliziert mit Ausrüstung ausleihen etc also habe ich das nie gemacht.

Auf jeden Fall habe ich mich dann fürs Wochenende auf dem Weg zurück nach Queenstown gemacht und mit meiner Buscrew den Pubcrawl zu machen.

Mittwoch, 26.03.2014

Wanaka und erster Tag in Queenstown

Weiter gings dann für eine Übernachtung nach Wanaka. Schönes kleines Städtchen, wunderschöner See aber nicht viel zum Tun. Habe auch mit Stray keine Aktivität gebucht obwohl ich ja für den Gletscher nichts ausgeben hatte (ich glaub man konnte so eine kleine Flugstunde nehmen und selber ein kleines Flugzeug fliegen). Am ersten Tag habe ich dann einen kleinen Spaziergang am Lake Wanaka gemacht. Abends waren wir dann kurz in der Hostelbar da war aber eigentlich nichts los und wir sind am nächsten Tag früh aufgestanden um eine Wanderung auf einen nahe Gelegenen Berg zu machen. Die Farben waren echt schön, alles schön herbstlich bunt.

Dann gings weiter nach Queenstown worauf wir uns ja schon allle freuten. Die Backpackerstadt schlechthin. Schön umzingelt von Bergen, gelegen an einem See und gute Möglichkeiten zum feiern. Als wir angekommen sind haben wir erstmal beim Bungee Jumping Center angehalten, wo wir mit Rabatt schonmal unsere Karten kaufen konnten und einige haben den Jump von der Brücke gleich gemacht, das war dann ganz cool zum zuschauen. Stephanie und Natasha z.B haben gleich den Tandem Jump gemacht und Amy ist auch gesprungen. Ich habe mir ein Ticket für den Newis Swing gekauft, da mir der Newis Jump etwas zu teuer war und ich mir den Swing etwas spaßiger vorgestellt habe. Nur den Canyon Swing konnte man nicht dort vorort kaufen weil es von einer anderen Firma war. Dann bin ich noch mit Stanley ins Tatoo Studio gegangen, denn er wollte sich sein Maori Tattoo auf den Arm was er sich in Rotorua schon hatte stechen lassen erweitern lassen. Das war mein erstes mal im Tattoo Studio und ich fands schon ziemlich cool, da kam mir dann schon der Gedanke ich könnte mir ja auch eins machen. Am Abend musste ich mir dann überlegen ob ich direkt am nächsten Tag weiter den Trip in den Süden mache oder erst 3 Tage später ( die Trips da runter fahren nicht mehr so häufig), als ich den Wetterbericht angeschaut habe schien es für den nächsten Tag sehr gut auszusehen, danach eher nicht mehr so, also entschied ich mich spontan am nächsten Tag mitzufahren und schweren Herzens meine Gruppe zu verlassen. Denn Milford Sound im schlechten Wetter wollte ich nicht, da sieht man ja dann nichts und ich bin ja hauptsächlich wegen dem Land hier so super die Mitreisenden auch sind. Aber erstmal gings dann nochmal runter in die Bar und ein bisschen feiern.

 

Montag, 24.03.2014

Heli-Hike auf dem Franz Josef Gletscher und eine kleine Überraschung obendrauf!

Ab jetzt werden die Einträge etwas kürzer und nicht mehr gaanz so detailliert, da meine Reise mittlerweile 1 1/2 Jahre her ist und ich mich leider nicht mehr in vollstem Detail an die Ereignisse erinnere, aber ich gebe mein bestes.

Im Städtchen Franz Josef angekommen konnten wir uns entscheiden ob wir einen Heli Hike auf dem berühmten Gletscher machen wollten, ich zweifelte ein bisschen, da die Aktivität schon sehr teuer war (sie kostete 300$) aber dann dachte ich mir: wozu bin ich eigentlich hier? Außerdem war ich ja am Ende meiner Reise, da kann man sich sowas schon mal gönnen. Also gings am nächsten Tag dann los. Auf den Franz Josef Glacier kann man mittlweile nur noch mit dem Helikopter gelangen, da schon zu viel geschmolzen ist. Sein Nachbar der Fox Glacier geht glaube ich noch bis ins Tal. Aber ne Heli Fahrt muss man ja auch mal mitgemacht haben. So wurden wir also dick eingepackt mit Jacken, Hosen, Spike Schuhen, Mützen, Handschuhen, warmen Socken und schicken roten Taschen und dann gings auch schon los. Wenn der Heli landet muss man sich echt die Ohren zuhalten, das ist wirklich betäubend laut und drinnen bekommt man dann Kopfhörer. Ich durfte vorne sitzen und dann gings auch schon los man merkt eig gar nicht wenn der Heli abhebt das ist so geschmeidig. Oben wars dann schon etwas kälter. Wir mussten noch ein bisschen warten bis die restlichen Leute aus unserer Gruppe oben waren denn es können ja nur vier Leute auf einmal mitfliegen. Dann haben wir eine kleine Wanderung auf dem Gletscher mit Führer gemacht. An einigen Stellen angehalten um Fotos zu machen (einmal z.B mit einer Schaufel gepost) auch mal durch engere Spalten gelaufen, war schon sehr schön, aber insgesamt etwas dreckiger als ich es mir vorgestellt hatte. Der Führer erwähnte zwischendurch noch, dass momentan (seit vorigem Tag) ein Fotowettbewerb am laufen sei. Man solle doch sein bestes Foto auf ihrer Facebook Seite hochladen, und das beste Bild vom Tag würde sein Geld zurückbekommen. Aber die Konkurrenz sei groß es haben sich schon Gruppen nackt ausgezogen... Als wir dann wieder im Hostel waren, dachte ich mir kann ja nicht schaden ich gewinne zwar eh nicht aber mein Gott lad ichs eben mal hoch..

Danach sind wir in ein Schwimmbad mit mega heißen Becken gegangen das war da bei unserer Hostelübernachtung dabei, war schon entspannend nach so einem kalten Tag auf dem Gletscher. Und abends war dann noch ein Billard Turnier. Der 1. Platz war einmal Bungee Jumpen, der 2. in Queenstown auf (Berg) mit so kleinen Autos fahren. Und der 3. ein Pub Crawl in Queenstown. Ich habe mich mit so einem 36 jährigen Aussie unterhalten der meinte er würde immer auf jünger geschätzt werden (blabla fand ich überhaupt nicht) und sich eh ein bisschen toll gefühlt hat was Frauen angeht und insgesamt glaub ich (der hat mich später auf nem Bild von ihm und Ballack verlinkt??) hat mir aber ein paar Bier gekauft also was solls. Außerdem meinte er wenn er das Billard Turnier gewinnt krieg ich seinen Bungee Jump weil er ihn eh nicht machen will also hab ich mir das Gelaber mal gegeben. Ich war bei dem Turnier aber auch erstaunlich gut und ehe man sichs versieht waren nur noch 3 Leute im Spiel. Ich, er und der Holländer Jelle. also Chancen 2/3 dass ich den Bungee Jump bekomme! Aber leider hat dann Jelle gewonnen. Der 36 jährige durfte Auto fahren gehen und ich musste mich mit dem Pub Crawl zufrieden geben was natürlich auch ziemlich super war hatte ja anfangs überhaupt nicht damit gerechnet dass irgendwas dabei rauskommen würde!

Und jetzt zur Überraschung! Hab ich nochmal auf Facebook geschaut und da stand doch glatt, dass ich Susi Klotz den Fotowettbewerb auf dem Franz Josef Glacier von diesem Tag gewonnen hatte! Ich konnte es kaum glauben und habs fassungslos erstmal allen erzählt ;D Am Abreisetag hat der Straybus dann nochmal kurz in der Filiale gehalten und meine 300$ wurden mir wieder auf die Kreditkarte gebucht, was für ein Glück :) :)

 

Sonntag, 23.03.2014

Punakaiki Pancake Rocks und Übernachtung im grauen und verschlafenen Greymouth

 Bevor wir uns Richtung Westküste der Südinsel aufmachten haben wir noch einen Baum names Zoe gepflanzt für das Ököbewusstsein. Die Fahrt danach war eigentlich landschaftlich die schönste, weil es die meiste Zeit an der Küste langging. Leider mussten wir nach kurzer Zeit erfahren, dass die Unterkunft in der wir eigentlich hätten übernachten sollen, so direkt am Meer etc ausgebucht war und wir deswegen auf ein Hostel im grauen verschlafenen Greymouth umsteigen mussten, wo es eigentlich absolut nichts zu tun gab. 

Aber wir haben vorher noch ein paar Seelöwen gesehen und bei den weltbekannten Punakaiki Pancake Rocks angehalten und wie gesagt die Landschaft auf der Fahrt war auch echt richtig schön.

 

 

 Wir haben dann beschlossen uns was zum feiern gehen zu suchen. Ich war noch nicht mit dem duschen fertig als die meisten von den andern loswollten deswegen musste ich dann nachkommen, aber es war mega lustig weil ich dann mit einem der Holländer der etwas älter war (so 35?) und 2 neuseeländischen Müttern, die aus irgendeinem Dorf kamen und zum Party machen in Greymouth waren vorgeglüht hab. (Die waren gekleidet wir Nutten und haben sich an jeeden Kerl rangeschmissen mega lustig :D) und ausgegeben ham sie mir auch alles also war zml lustig. Die Party waar in irgendso einem Hotel (war eig das einzigste was es in  Greymouth los war) und eig zml cool :) ich war am Ende dann zml betrunken und hab mich mit sonem Maori Typ über seine Kultur unterhalten, leider kann ich mich an das Gespräch nicht mehr so genau erinnern war sicherlich interessant :D ist allgemein eh krass wie ich in Australien wegen Geld sparen kaum feiern war und in Neuseeland mit der Bustruppe dann fast jeden Abend :D

Am nächsten Tag hiess es dann ausschlafen und aufn Bus warten der Mittags abfahren sollte. Es gab die Option Bone oder Greenstone Carving zu machen aber ich hab beschlossen zu passen wobei die Ergebnisse von den anderen schon cool geworden sind !

 

Freitag, 21.03.2014

Abel Tasman National Park mein Lieblingsort im ganzen Land!

 Unser neuer Busfahrer war Panda, der war auch sehr sehr cool drauf und sein Bus war auch um einiges gefüllter als der vorherige, sah auf jeden Fall nach ner vielversprechenenden Fahrt aus auch mit den Reisegefährten :) Auf dem Weg zum Abel Tasman Nationalpark haben wir erst noch ein paar Leute in Nelson rausgeworfen (u.a den Holländern der wegen meiner nächtlichen Lautstärke noch etwas angepisst auf mich war) und angehalten um kurz baden zu gehen und von so einem Stein in nen Fluss zu springen (kalt wars) bevors dann zu einem Supermarktstop weiterging und dann Richtung Marahau wo wir in einer süßen Unterkunft names The Barn die Nacht verbringen würden. Davor hielten wir noch bei einem Bekannten von Stray der Hanggliding Flüge über den Abel Tasman National Park anbietet. Ich habs mir wirklich überlegt ob ich das noch machen soll, allerdings war das nicht eingeplant und nochmal für sowas Geld ausgeben...hm, außerdem hatten wir im Abel Tasman eh nur so wenig Zeit und da würde ich lieber was "normales" machen. Die andern die das dann gemacht haben meinten aber es war wirklich absolut unglaublich, naja nächstes mal :)

Unsre Unterkunft war wirklich sehr gemütlich, es gab nichtmal Hochbetten was auch schonmal ein super Argument war. Am ersten Abend sind wir dann noch zu der einzigen Bar im Ort gegangen ud haben ein bisschen abgedanced, (ein paar von den Holländern habens wirklich draufgehabt mit dem Tanzen, v.a Stanley mit seinem Shuffeln das war wirklich nicht schlecht) und danach in so einem Park mit Maori Holzpfählern verirrt :D Dann gings ins Bett und am nächsten Tag bin ich in auf einen Teil des Abel Tasman Coastal Track gestartet. Die meisten die das machen nehmen das Boot nach Anchorage Bay und laufen zurück, aber ich kleiner Geizhals wollte mir das Geld fürs Boot sparen und bin einfach beide Richtungen gelaufen. Auf dem Hinweg noch gemütlich, auf dem Rückweg dann im Lauftempo da das Abendessen schon nahte. Waren ja schließlich 20 km die ich da ingesamt zurückgelegt hab :D Die Landschaft war aber echt atemberauben ich war wirklich überwältigt nie im Leben hab ich schon so etwas schönes gesehen, so stell ich mir das Paradies vor. Ich bin aus dem staunen gar nicht mehr rausgekommen und hab auf dem Hinweg noch jede kleine Abzweigung zu jedem kleinen abgelegenen Strand gemacht. Es war einfach so schön grün und blau und glänzend und einfach toll. Einmal war ich sogar baden, bis ich dann kurz vorm Ziel die schönste Aussicht überhapt erreicht habe. Man blickt relativ weitläufig über den Abel Tasman National Park. und das Meer schillert in den verschiedensten schönsten blautönen wie man sich vorstellen kann und das Grün des Regenwalds mischt sich in perfekter Harmonie dazischen zum Staunen einfach. :) Dann kurze Pause in Anchorage Bay und zurück gings in etwas höherem Tempo. Das Abendessen Barbecue mit Pandas speziellen " Green Mussels" hab ich mir echt verdient, war auch richtig lecker! Und noch etwas was ich auf meiner Reise neues probiert hab: Muscheln. :D

Am nächsten Tag hab ich dann kurz überlegt ob ich länger bleibe weils so schön war. Aber die Gruppe war so cool und ich hatte ja eh nicht so viel Zeit also bin ich in den Bus gestiegen und weitergefahren :)

 

 

 

Donnerstag, 20.03.2014

Wellington, die kleine süße Hauptstadt der Kiwis und Ferry Crossing auf die Südinsel

Am Dienstagmorgen brachte uns dann der Stray Bus weiterhin mit einer kleinen Besetzung weiter in die Hauptstadt der Kiwis Wellington. Die Fahrt war relativ lang und wir machten einige Stops auf dem Weg. Beispielsweise an einem mega coolen Kinderspielplatz wo alle voll drauf abgegangen sind. Die hatten echt ein riesiges Angebot an Klettergerüsten/Rutschen etc ein wahres Kinderparadies und nebendran war sogar ein Fitnessspielplatz für Erwachsene, sodass diese trainieren können während ihre Kinder spielen. Und das alles in einem kleinen Dörflein. Ein weiterer lustiger Stop war in Taihape, der Gumboot-Throwing Hauptstadt der Welt. Ja so seltsame Sachen scheint es zu geben...und wir habens dann gleich mal ausprobiert. Und zwar geht es einfach darum dass man einen alten Stiefel aus Gummi so weit wie möglich wirft. Schwierigkeit ist z.b dass er nicht gerade fliegt, dass man nicht weiß wie man ihn fassen soll etc :D Also war ziemlich lustig und dass sowas als wahre Sportart angesehen wird ist natürlich auch amüsant.

Etwas weiter noch und wir sind in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands angekommen, die an der unteren Spitze der Nordinsel liegt und von der auch die Fähre auf die Südinsel ablegt. Die Stadt ist im Vergleich zu Auckland ziemlich klein, aber viele Leute behaupten hier gäbe es bessere Ausgehmöglichkeiten zum trinken und feiern als auch zum Essen etc. So viel zu sehen gibts hier allerdings nicht, die Hauptattraktion ist da wohl das Te Papa Nationalmuseum. Hier hab ich nach der Ankunft mit Andrea auch gleich vorbeigeschaut und es war wirklich ziemlich interessant und ausgesprochen riesig. Im Erdgeschoss gibt es Informationen über die Enstehung Neuseelands und über die geothermale vulkanische  Aktivität die hier stattfindet ebenso zu den Erdbeben die hier in den letzten Jahrhunderten stattgefunden haben. Das letzte war ja das in Christchurch 2012 welches die Stadt in einer Ruine zurückgelassen hat. Außerdem gibt es Ausstellungen zu den  Tieren, die hier leben, ob einheimisch oder eingeführt alles dabei. Der Kiwi Vogel ist ja vom aussterben bedroht deren größte Population lebt derzeit auf Stewart Island und ein Verwandter von ihm der Goa wurde bereits von den Maori bis zum Aussterben gejagt. Im 2. Stock gab es dann Austellung zur Kultur der Maori und anderen polynesischen Stämmen. Alles habe ich mir jedoch nicht an einem Tag ansehen können ich wollte am nächsten Tag wiederkommen. Anstatt direkt mit dem Stray Bus weiterzureisen würde ich nämlich eine zusätzliche Nacht in Wellington verbringen.  Beim Kochen am Abend hab ich Depp mir dann den Finger an der Herdplatte verbrannt, weil ich so dumm war und alle Herdplatten angetatscht hab weil ich nicht wusste welche durch meinen Knopfdruck angeschalten wurde..gute Aktion. :D Danach bin ich dann noch mit Andrea der 25 jährigen Regensburgerin, die ich immer alt nenn und mit der ich mich eigentlich echt gut versteh und Nora einer Schweizerin die fast nie redet, wenn dann total leise und auch kaum ein lächeln auf die Lippen bringt...was die beim Reisen zu Suchen hat ham wir uns auch recht oft gefragt..:D und Weeman unserem Busfahrer was trinken gegangen. Der hatte noch einen kanadischen Freund von ihm dabei und das lustige daran war Weeman ist ja zwergwüchsig, sein kanadischer Freund jedoch nicht..Trotzdem waren die beiden gleich groß und ich hab die beiden sogar um ein paar cm überragt :D ein lustiges Bild muss das gewesen sein..Zahlen mussten wir nix zum Glück, das Budget gibt ja auch nicht so viel her und es war ein entspannter Abend. Die anderen beiden sind dann am nächsten Tag schon abgereist und so musste ich die Zeit alleine verbringen. Wie schon so oft zuvor bin ich dann eifrig durch die Gegend gelaufen. Morgens war ich nochmal kurz im Museum danach bin ich zum botanischen Garten hinaufgelaufen und habe nicht das bekannte Wellingtoner Cable Car genommen muss ja Geld sparen. Runter ging es ebenfalls wieder zu Fuß aber einen anderen Weg und durch ein paar Einkaufsstraßen Wellingtons und vorbei an einem der hässlichsten Gebäude überhaupt, zumindest laut Weeman... Abends gings dann nochmal kurz ins Museum und da geschah dann was echt komisches...Kommt so ein relativ junger Typ zu mir her (hab dann erfahren auch 19) und fragt mich nach der Uhrzeit. Ich sag sie ihm will mich gerade wieder umdrehen und weiterschauen als  er  weiterredet von wegen ich sei so hübsch was ich hier mach blablabla. Ich denk mir so whaat ist denn das für einer dass der schon Mädchen in Museen abschleppen will :D Ich hab dann gesagt ich würde gern in Ruhe weiterschauen weil ichs echt interessant fand und nich mehr so viel Zeit bis zur Schliessung war...aber er ist mir einfach gefolgt und hat weitergeredet von wegen seine Exfreundin hätte ihn betrogen und ob ich nicht kurz Zeit hab und sein Flug zurück nach Christchurch geht ja bald etc. Komischer Kerl..:D Irgendwann hab ichs dann geschafft ihn loszuwerden und hab dann zufällig noch Daniela meine Freundin von der Outbacktour getroffen mit der ich dann noch in meiner Hostelbar eine Kleinigkeit essen war (Betonung liegt auf Kleinigkeit!) :D Das waren kostenlose Voucher von meinem Hostel deswegen waren die Portionen auch wirklich auf das Minimum getrimmt. Wir saßen dann noch gemütlich mit meinem Zimmergenossen einem trekkingbegeisterten Holländer der die ganzen Great Walks in Neuseeland abklappert zusammen und redeten. Derweil kam Stanley einer der Holländer die wir an der Tankstelle im Tongariro National Park getroffen hatten vorbei und fragte ob ich auch bei dem abendlichen Bierpong Turnier teilnehmen würde und letztendlich ergab es sich ganz gut, dass Amy (von Marc und Amy einem englischen Päärchen Anfang 20, die auch Work and Travel in Australien gemacht hatten) nichts trinken durfte und ich somit mit Marc zusammen das Team Batman und Robin aufstellte. Das Bier mussten wir uns leider selber kaufen aber bei dem Turnier haben eigentlich recht viele Leute mitgemacht und es war wirklich lustig. Ich hatte eigentlich Bedenken, dass ich mich total blöd anstellen würde, aber es hat erstaunlich gut funktioniert und Marc und ich kamen sogar 2 Runden weiter! In die Endrunde leider nicht, aber es hat auch Spaß gemacht zuzuschauen und da Jelle einer der Holländer gewonnen hat und der Gewinn 100$ Freiverzehr an der Bar war hatte ich letztendlich doch was davon :D Jetzt ist vielleicht auch der Punkt einige meiner zukünftigen Travelmates vorzustellen: Und zwar gibt es da die 2 blonden Amerikanerinnen Megan und Katie, die total aufgeschlossen und immer für einen Spaß zu haben sind, dann Divine und Karen, 2 deutsche Mädels die ebenfalls total nett sind. Und eben eine riesengroße Gruppe von Holländern anfang 20 u.a Jelle und Stanley von der Tankstelle, dann noch Joeri der momentan in Belgien wohnt, aber auch ursprünglich aus Holland ist. Zu der Gruppe gehörte auch noch Tys ebenfalls ein Holländer aber etwas jünger erst 18 sah aber überhaupt nicht so aus und später der Schwede Erik. Liesbet und Leoonor 2 holländische Mädchen anfang 20 waren auch dabei (es gab wirklich Holländerüberschuss :D) Melanie, die arrogante Sportfanatikerin mit der ich schon im Tongariro war war anfangs noch dabei. Außerdem 2 Kanadierinnen Ende 20, die die absoluten Partysäue der kompletten Tour waren. Es gab keinen Abend an dem die 2 mal kein alkoholisches Getränk in der Hand hatten :D Aber die zwei waren auch mega nett und ich hab sie kennen und lieben gelernt. Und zu guter letzt waren da eben noch Amy und Marc das englische Päärchen mit denen ich auch wahnsinnig gut klargekommen bin und die sehr gute Freunde geworden sind. So das waren jetzt mal die wichtigsten mit denen ich die meiste Zeit was zu tun hatte nur damit sie jetzt für spätere Geschichten mal vorgestellt sind :) :)  Der Abend war auch mein erster Abend wo sich tatsächlich einer meiner Zimmergenossen am nächsten Tag aufgeregt hat dass ich zu laut war als ich nachts hineinkam..tja der gute alte Alkohol :D:D

Am nächsten morgen hieß es dann in aller Herrgottsfrüh aufstehen. Denn bereits um 7 Uhr mussten wir auf der Fähre einchecken, die uns auf die Südinsel bringen sollte. Alle waren noch müde und verkatert vom Abend zuvor und so verlief alles recht ruhig. Das einchecken auf der Fähre war eigentlich genau wie im Flugzeug, das große Gepäck musste abgegeben werden und das kleine durfte man behalten, ebenso gab es Beschränkungen welches Essen mitgenommen werden durfte und welches nicht. Ich sicherte mir gleich einen PLatz am Heck des Bootes um einen guten Blick auf Wellington bei der Ausfahrt aus dem Hafen zu haben. Leider war es etwas dünstig und neblig aber der Blick war trotzdem schön. Dann wurde erstmal auf der 3,5 stündigen Fahrt innen ein kleines Weilchen geschlafen bevor es dann von der Cook Strait (Grenze zwischen Nord und Südinsel) in die Marlborough Sounds hineinging wo die Landschaft wieder zum bestaunen war, diesmal vom Bug aus. Überall sah man in grün getauchte Inseln und kleine Buchten einfach herrlich und das Wetter begann auch wieder sehr schön zu werden, gute Aussichten für Abel Tasman National Park! Einige Leute entdeckten anscheinend ein paar Seelöwen, ich zwar nicht aber ich fand es trotzdem total schön. Leider war der Akku meiner Kamera nahezu leer aber das Handy hats auch getan. Schon bald legten wir dann im Hafen von Picton an wo wir von einem neuen Stray Driver empfangen wurden.

Montag, 17.03.2014

Via Taupo zum Tongariro National Park

Am regnerischen Sonntagmorgen gings dann immer noch mit einem praktisch leeren Bus weiter in Richtung Blue Duck Station, noch ein weiterer  Ort "off the beaten track" an dem Stray hält. Ist anscheinend eine Lodge mitten im nirgendwo, wo man verschiedene Aktivitäten wie Zielschießen, Ziegen jagen, 4WD-Touren etc machen kann, also so Natur Pur mäßig. Da auch nur ein steiler Schotterweg dorthin führt musste unsrer Fahrer erst einmal telefonieren ob man den Weg in diesen Wetterzuständen überhaupt hoch/runterkommt, aber er bekam eine Zusage. Das Wetter war aber richtig bescheiden. Es regnete praktisch den ganzen Tag und zudem hing eine dicke Nebeldecke über dem Boden sodass man auch von der Landschaft kaum was gesehen hat.

Zuerst hielten wir bei den Huka Falls und schauten uns diese an bevor es dann weiter nach Taupo ging. Während Sarah die übergewichtige Kanadierin aus dem Bus einen Bungy Jump absolvierte und alle anderen zum zuschauen mitgegangen sind bin ich ausgestiegen und etwas am See entlanggelaufen. Ich kann mir vorstellen wie schön es hätte aussehen könnten mit dem riesigen Kratersee im vordergrund und den Vulkanen im Hintergrund aber davon war leider heute nichts zu sehen gewesen man konnte nur einer weißen Nebelwand entgegenblicken. Danach sollte es mit einem kurzen Stopp beim Hotel im Tongariro National Park weiter zur Blue Duck Station gehen, aber es kam dann doch anders. Ich kam irgendwie auf die Idee, dass man ja auch gleich im Hotel bleiben könnte ohne eine Nacht mitten in der Wildnis zu verbringen, das Wetter war ja eh unpassend. So richtig ernst gemeint war es nicht aber Melanie (eine total arrogante die nur am Sport machen war und sich wichtig gefühlt hatte) wollte wohl wirklich nicht in so einem kleinen Bus bleiben und hat sich dann dafür eingesetzt, dass wir schon eine Nacht frühzeitig im Hotel bleiben konnten. Der Busfahrer Weeman ist dann allerdings doch noch zur Blue Duck Station gefahren mit genau einer Mitfahrerin der Sarah :D Das war vielleicht ein lustiges Bild. Die hat dann aber dort eine kostenlose 4WD Tour bekommen, eine kostenlose Übernachtung und kostenloses essen also so schlimm konnte es gar nicht gewesen sein, dass sie alleine war. Und wir also Andrea eine Regensburgerin mit der ich mich ganz gut verstanden habe, Melanie und ich machten es uns dafür im Hotel/ Hostel gemütlich. Die Zimmer waren wirklich schön. Um einiges schöner als viele der Zimmer die man sonst so aus Mehrbettzimmern in Hostels kennt also es hat sich gut drin leben lassen und es war schön mal einen Nachmittag zur Entspannung zu haben. Der wurde dann auch gleich zum Wäschewaschen genutzt. Wir haben allerdings den Fehler gemacht, dass wir alle unsere Wäsche zusammengeschmissen haben und es dann viel zu viel war und alles weder gescheit gewaschen noch gescheit getrocknet wurde :D Außeredem haben wir uns dann direkt für die Tongariro Alpine Crossing am nächsten Tag angemeldet, wenn sie denn stattfinden sollte, denn das wird wetterabhängig immer erst am Morgen des betroffenen Tages entschieden um mögliche Komplikationen in der Alpinen Zone zu verhindern und der gerade vorbeigezogene Zyklon könnte natürlich noch Nachwirkungen haben, aber wir hofften doch sehr dass es klappen würde denn die Tongariro Alpine Crossing ist ein MUST DO wenn man in Neuseeland ist.

Am Montag wurde dann das ok gegeben und wir sind mit einem Haufen Klamotten für alle Wetterverhältnisse ausgestattet losgezogen. Ein Bus hat uns zum Beginn der Crossing gefahren und vom Ende 19,4 km langen Tracks wieder abgeholt. Am Anfang war das Wetter noch total verhangen feucht und kühl, aber der Busfahrer hat und praktisch versprochen, dass es aufziehen würde bis wir an der Spitze ankommen. Nichts wars. Wir sind losgelaufen im Nebel und daran änderte sich auch kaum was. Wenns hoch kommt konnte man 3m weit schauen. Wir kamen bei ein paar unbeindruckenden Wasserfällen vorbei, man konnte etwas Vulkanvegetation erkennen aber das schönste am ganzen Walk sah man natürlich nicht, denn alle 3 Vulkane, sowohl Ruapeo als auch Tongariro und Ngauruhoe (auch als Schicksalsberg von Herr der Ringe bekannt) lagen hinter  weißen Wolken oder einer Nebelschicht verborgen. Schon bald kam das Schild, dass man jetzt in die Alpine Zone eintreten würde und nur mit angemessener Fitness und Klamottenausstattung weiterlaufen sollte. Der Weg wurde steiler und die Stufen hochzulaufen war richtig anstrengend vor allem weil einem der eisig kalte Wind ins Gesicht peitschte. Es gab kaum eine Möglichkeit sich kurz auszuruhen, denn windgeschützte Stellen waren kaum vorhanden. Ein paar Leute kamen uns auch wieder entgegen und rieten uns ab weiterzulaufen, da es mit zunehmender Höhe anscheinend noch schlimmer wurde.. Die Abzweigung zum Schicksalsberg (zusätzlich 3h laufen) nahmen wir dann natürlich nicht, das hätte sich nicht gelohnt aber weitergeschleppt haben wir uns schon, wenn schon denn schon. Je höher man kam, desto kälter wurde es, desto mehr peitsche einem der Wind um die Ohren und desto mehr wurde man von weißen Nebelschwaden umhüllt bis es mit der Sicht komplett gelaufen war.  Die Spitze des Alpenpasses konnte man nur erahnen und oben angekommen hatte ich wirklich beinahe Angst vom Wind heruntergeweht zu werden. Die Tongariro Alpine Crossing hätte für den heutigen Tag wirklich nicht freigegeben werden dürfen.. Aber wenn man schon 4 Stunden den Berg hinaufgestapft ist, ist es dann natürlich auch schon zu spät. Aber es konnte ja nur besser werden. Und tatsächlich, etwas weiter entlang des Weges bei den  drei Kraterseen taten sich tatsächlich vereinzelt Löcher in der Wolkendecke auf sodass man mit viel Fantasie erahnen konnte wie die Umgebung aussehen könnte. Viel war es nicht aber für uns die bislang nur weiß weiß weiß gesehen hatten ein purer Luxus. Bei den Seen nahmen wir auch unser Mittagessen zu uns und im Laufe des Abstiegs zogen die Wolken mehr und mehr auf bis man in die eine Richtung sogar klare Sicht hatte und sogar einige tolle Bilder machen konnte. Am Ende des 19,4km Tracks taten einem dann die beine weh man war stolz es vollendet zu haben, aber ich persönlich war total enttäuscht, dass ich so wenig gesehen habe... vor allem weil ich genau weiß wie wunderschön es hätte sein können. Kurzzeitig überlegte ich mir sogar den kompletten Track am Folgetag nochmal zu laufen, aber das Wetter sah hier auch nicht vielversprechender aus und ich wollte nicht noch mehr Zeit verschwenden, die ich dann noch auf der Südinsel verbringen könnte.

Abends bin ich dann noch mit Andrea zur Tankstelle gelaufen einen Supermarkt gab es im kleinen Nationalparkdorf natürlich nicht. Hier lernten wir auch zwei lustige Holländer kennen, von dem einen dachte ich zuerst er sei Italiener er sah nämlich so aus und konnte absolut kein Englisch, was für Holländer ja recht untypisch ist aber sein Name war Stanley (auch seltsam) und die seines Freundes Jelle, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste ist dass mir mit einer Gruppe von Holländern ein paar lustige Wochen bevorstehen würde... Nachts konnten wir dann von der Anstrengung des Tages in der schönen Unterkunft richtig gut schlafen :))

Samstag, 15.03.2014

Rotorua alias seltsamste Stadt in der ich jemals gewesen bin und Lake Aniwhenua Cultural Stop

Der Weg von Mourea in die Stadt Rotorua sollte eigentlich nur 15-20min dauern aber dank unserer überaus kompetenten Fahrerin Possum hat das ganze über eineinhalb Stunden gedauert. Anstatt dem Schild zu Folgen auf dem "Rotorua" stand ist sie Richtung "Whakatane" gefahren und gemütlich 45min in die falschr Richtung getuckert bis es ihr mal aufgefallen ist. Vorbei gings an den ganzen Roto-Lakes: Rotoiti (was so viel wie grosser see heisst) und roto...Doch nicht am Rotorua (was so viel wie zweiter see heisst) wo es ja eigentlich hingehen sollte..Dann hat sie sich 10000 mal entschuldigt musste aber noch etwas weiter in die falsche Richtung fahren bis sie den Bus wenden konnte. Der Hobbiton Bus hat glücklicherweise gewartet sodass die Leute die das gebucht hatten. Ich habe es zwar noch pünktlich zu meinem Wai-O-Tapu Thermal Wonderland Shuttle Bus geschafft es war aber schon eine Hetzerei und Zeit mein Zeug ins Hostel zu bringen hatte ich auch nicht das hat dann glücklicherweise Possum für mich gemacht :) Wai-O-Tapu hat sich aber trotz des teuren Preises gelohnt. Zuerst haben wir bei einem riesigen stinkenenden Mud Pool gehalten dann beim Lady Knox Geyser einer der vielen Geysire in der Gegend der jeden Tag pünktlich um 10:15 durch Zugabe eines Seifenartigen Pulvers zum ausbrechen gebracht wurde. Es waren zwar massig Leute da, wie in einer Kinovorstellung aber es war trotzdsm zienlich cool zu sehen wie es erstmal geschäumt hat und dann eine min. 10m hohe Fontäne rausgesprudelt ist. Danach gings hastig zum eigentlichen Thermalpark um vor allen anderen besuchenden Touristen dort zu sein und das war auch gut so. Die 1 1/2 Stunden Zeit die wir hatten um durch den Park zu laufen fand ich etwas zu kurz man musste etwas stressen um alles zu sehen aber was man gesehen hat war definitiv interessant. Krater, Geysire, Schwefelseen, Schlammtümpel und unterschiedliche Farben waren vertreten. Der Champagne Pool war z.B zum Teil orange und Devils Bath gelb. Leider hatte ich keine Zeit die Schilder genauer zu lesen um zu erfahren wie alles entstanden ist und was die Farben genau fuer chemische Elemente bedeuten aber dda werd ich definitiv im Internet nochmal nachforschen. Mittags gings dann wieder in die Stadt Rotorua zurueck wo ich erstmal nachgerueft hab ob Possum meine Sachen auch wirklich im Hostel abgeliefert hat weil wenn nicht dann waers suboptimal.

Um 1 fuhr dann der Hobbiton Bus nach Matamata der Standort des Hobbiton Movie Sets, wo die Hobbitszenen in Middleearth von Herr der Ringe und der kleine Hobbit gedreht wurden. (Bzw das Set wurde neu erbaut um den Hobbit zu drehen). Das Filmset zu sehen war echt cool v.a die Hobbithoehlen fand ich richtig suess aber der Preis war fuer die Menge an Informtionen die man bekommt und was man zu sehen bekommt (man geht nichtmal in Bilbos wohnung) einfach zu teuer. Die machen da echt ein Rieesengeld damit unglaublich..Nichtsdestotrotz war es schoen zu sehen, ich haette es jedoch etwas "realer" gefunden wenn das komplette Gras also die Huegellandschaft um das Movieset ebenfalls gruen gewesen waere, was aber nur im Winter und im Fruehling der Fall ist. Im Sommer ist lediglich das Set selber gut erhalten um die unmengen an Besuchern die staendig kommen zufrieden zu stellen. Der Guide hat gesagt das 35% der Besucher weder einen der Herr der Ringe Filme noch den Hobbit Film gesehen haben wo ich mich dann frag was die dahinzieht..Was ich an der Tour cool fand ist wie er erklaert hat, wie sie es realisiert haben dass Gandalf immer so gross wirkt und die Hobbits so klein, indem sie einfach andere Hoehlen die gleich aussehen zum Filmen benutzen und wie perfektionistisch Jackson war sich ans Buch zu halten. (Dort wird beschrieben dass Kinder unter Pflaumenbauemen sitzen, da aber Zwetschgenbaeume so gross sind hat er Apfelbaueme genommen und die Blaetter und Fruechte von Pflaumenbauemen transferiert. Ausserdem ist der Baum ueber Bilbos Haus komplett fake. Es kam auf jeden Fall gut raus was fuer ein immenser Aufwand betrieben wurde um so im Film nur so kurz vorkommende Szenen perfekt zu haben. Was ich nicht so interessant fand ist zu hoeren ueber welchen Zaun Bilbo in welcher Szene gesprungen ist und welche Hobbithoehle wann wie lange im Film vorkam das ist dann wohl was fuer richtige Herr der Ringe Freaks (die eine hat sich sogar ueber die Position eines Schildes gewundert :D) Es sieht aber auf jeden Fall echt idyllisch aus und auch der Gemuesegarten ist echt suess. Am Ende konnten wir uns noch ein Getrank im Green Dragon Inn holen, was sowohl von aussen als auch von innen auch toll aussah :) 

 

Am Abend bin ich dann noch etwas in Rotorua herumspaziert. Ich sagte ja das es die seltsamste Stadt ist in der ich jemals gewesen bin und das ist einerseits weil es einfach ueberall faulen Eiern (also Schwefel) riecht. Zum anderen findet man ueberall thermische Hotspots (deswegen riechts ja auch so). In den Government Gardens z.B da bin ich zuerst vorbeigekommen sind ueberall eingezauente kleine Gebiete wo entweder blubberndes Wasser, oder blubbernder Schlamm drin zu finden sind (und wenn man reinfaesst ist es tatsaechlich ziemlich warm) Zum anderen ist der grosse Lake Rotorua auch seltsam, ein Teil davon heisst naemlich Sulphurbay, d.h so viel wie Schwefelbucht und da ist das Wasser wirklich fast weiss, also so hellblaeulich und blubbert auch an einigen Stellen. Die Seemoewen leben hier aber trotzdem :D Die Bevoelkerung von Rotorua benutzt diese Erdwaerme auch teilweise zum heitzen etc und die Maori Kultur ist hier auch sehr dominant, da es frueher fuer sie ein heiliger Ort war und die Frauen ihre z.T die warmen Quellen zum Waesche waschen genutzt haben. Deswegen sind auch viele "Maori-Gebaude" also z.B Meeting Haeuser wie wo wir gestern geschlafen haben und Saulen mit Schnitzereien von den Ahnen vorhanden und an mehreren Stellen kann man sich gegen Bezahlung eine Cultural Show anschauen. Natuerliche Spas gibt es auch an jeder Ecke. Wer aber dafuer bezahlt um in stinkendem Schlamm zu baden das weiss ich auch nicht :D Das Rotorua Museum sieht aus wie ein Deutsches Fachwerkhaus, ebenso die I-Site. Und die Kriminalitaetsrate ist auch ziemlich hoch (schaetze wegen den Maoris). Deswegen konnte ich auch meinen Walk um den Lake den ich Abends noch machen wollte nich vollenden weil ich nicht alleine in der Dunkelheit ohne Licht am Lake entlanglaufen wollte mit allen meinen Wertsachen in der Tasche..Aber der Pool den das Hoste hatte war richtig geil. Die Frau an der Rezeption meinte zwar der ist zurzeit nicht so warm weil die Heizung noch nicht an ist aber ich fand ihn richtig richtig angenehm warm ich war dann fast eine Stunde drin und hatte auch die Chance mich mit den Jungs aus Daenemark die ich in Northland kennengelernt hatte auszutauschen. Nachts habe ich dann drauf gewartet dass der Sturm kommt aber er kam nicht. Morgens hat es lediglich ein bisschen genieselt also konnte ich meinen Walk um den Lake vollenden. Zuerst bin ich aber durch den Kuirau Park gelaufen der sich neben meinem Hotel befand. Hier war eine Reihe weiterer eingezauenter Thermalgebiete aus denen es gedampft hat etc...ich fand das einfach richtig seltsam dass sowas eigentlich inmitten einer Stadt war..Nach einem kurzen Gemueseeinkauf am Rotary Market kam ich dann im Lakesidedorf Ohinemutu vorbei. Hier hat es sogar aus einigen Gaerten rausgedampft, die Leute haben warscheinlich ihre eigenen Thermalbaeder im Garten :D  Der Lakeside Walk war dann recht schoen und ich konnte die Schwefelbucht nochmal bei Tageslicht sehen, hatte wohl Glueck dass der Sturm noch nicht kam.

Als ich dann wieder beim Hostel ankam zum Pickup erwartete mich aber eine boese Ueberraschung. Auf dem naechsten Stray Bus waren wir nur 4 Leute! Mega komisch ich kam von einem 40er bus und auf dem sind ploetzlich nur 4. Der Fahrer kam wohl mit 17 von Auckland einige sind in Raglan ausgestiegen und dann waren es nicht genug fuer die Cultural night im Marae und dann sind noch mehr abgessprungen bis es nur noch 5 waren von denen ein paar in Rotorua geblieben sind..so ging es dann also zu viert plus Fahrer an den Lake Aniwenhua. Der Maori Elder der uns begrüsst hat war nett ich hatte etwas Schwierigkeiten ihn zu verstehen hnd ich gkaub er hat sich auch nicht so viel Mühe gegeben weil wir so wenige waren. Zuersr waren wir bei alten Steinschnitzereien von denen es nur 2 in der Art in Neuseeland also auch in der ganzen Welt. Durch die das verarmte Städtchen wo 99% Maori wohnen hat er uns aber nicht geführt. Er erzählte aber noch von der Wichtigkeit der Aale in der Gegend weil die als Delikatesse gelten und so immer gut zum handeln waren. Die Aale sind jedes Jahr vom See durch den Fluss ins Meer geschwommen um Eier zu legen und die Babys bahnen sich dann alleine ihren Weg wieder zurûck und klettern dabei sogar einen Wasserfall hoch! Jetzt wurden aber 2 Dämme gebaut und da werden die Aale zum Grossteil zermahlt. Wir haben auch eine Unterschriftensammlung unteeschrieben für den Einbau von Aalpassagen damit die Maori ihre Aale weiter fischen können. (Normalerweise ist Eeling auch eine Aktivität aber bei dem Wetter natürlich nicht da gabs nur kochen und weben was ich beides nicht gemacht habe:D) Was ich noch mitbekommen habe ist das Maori teilweise Kannibalen waren. Wenn sie ihren Feind besiegt haben haben sie ihn gegessen weil sie geglaubt haben dass dessen Stärken dann auf sie übertragen werden.Leider haben wir dann auch kein traditionelles hangi bekommen (Maori essen was unter dem Boden gekocht wird also Steine werden erhitzt und dann werden Körbe mot Fleisch, Gemüse etc daraufgestapelt und dann überdeckt so wurde es mir zumindest erklärt ich habs nicht ganz verstanden). Ja ist auf jeden Fall zu viel Aufwand für 5 Leute weils so lang zum kochen braucht und deswegen gabs selbstgejagte Rehsteaks Rosmarinkartoffeln und verschiedene Salate war auch gut aber ja kein traditionelles hangi halt..die Frau die das leitet war aber total putzig hat uns immer Darlings genannt und hilft wohl wirklich vom Herzen gerne. Über ihr Projekt was sie vorhat haben wir leider nicht ganz so viel erfahren normal hält sie eine lange Rede aber nicht für 4 Leute..Aber dafür wurde ich ziemlich überrascht. Bei der Unterhaltung mit einem deutschen Backpacker der nämlich derzeit am Lake Aniwenhua aushilft und wohnt kam raus, dass dieser ebenfalls aus Erlangen ist und am Ohm Gymnasium Abi gemacht hat :D Ich kannte den zwar nicht aber trotzdem kleine Welt würde ich mal sagen..Er ist derzeit dort und hilft immer bei der Vorbereitung des hangis oder des Frühstücks für die Gäste, geht Aale fangen oder Rehe jagen und lässt es sich dort gutgehen. Hat auch erstmal nicht vor weiterzuziehen denn er hat mit Stray schon beide Inseln bereist. WIr haben dann noch bis 22 Uhr ferngesehen und sind dann alle ins Bett wo dann in der Nacht der heftige Regen und der Sturm angefangen haben. Am nächsten morgen sah dann alles ziemlich grau aus und es regnete immer weiter..Beim Frühstück erläuterte die Frau dann kurz ihr Projekt. Ihr Ziel ist es den kleinen Maori Kindern aus dem Dorf zu helfen, es herrscht viel Armut und Gewalt und sie möchte den Ort attraktiver für Touristen machen denn die Touristen bringen ja das Geld und sie finde, dass der Ort sehr viel zu bieten hat, also praktisch so ein Touristenort abseits der Massen und deswegen haben sie sich auch die Bustour STray ins Boot geholt weil dadurch mehr Leute davon erfahren etc..

Donnerstag, 13.03.2014

Waitomo Glowworm Caves und Übernachtung in einem Maori Meeting House

 Am Donnerstagmorgen gings dann los in Richtung Waitomo, ein Ort wo es sehr beeindruckende Höhlen mit wunderschönen Glühwürmchen gibt. Ich machte wie die meisten anderen auf meiner Tour auch das TumuTumuToobing was so viel wie Blackwaterrafting war. Ich hatte mir das etwas anders vorgestellt also etwas turbulenter so wie Whitewaterrafting aber es war am Ende trotzdem ganz cool. Zuerst wurden wir in einen Wetsuit gesteckt haben einen Helm gekriegt und sehr gut aussehene weiße Gummistiefel damit wir da unten nicht erfrieren. Dann wurden wir noch ermahnt, dass wir nicht in die Wetsuits pinkeln sollen weil das nicht durchgespült wird :D ja ach was...Wir mussten erstmal ein kurzes Stück zum Höhleneingang laufen, die Öffnung war dann nicht besonders groß und wir kletterten an einer Leiter nach unten. Kalt wars unten dann aber trotzdem v.a nachdem man dann ins 8 Grad kalte Wasser gegangen ist.. Am Ende war das ganze mehr klettern, laufen, schwimmen als Blackwaterrafting. Wir hatten alle eine Lampe am Helm damit wir nicht gegen irgendwelche Höhlenwände rennen aber ab und zu hiess es dann wir sollen sie ausschalten um die Glühwürmchen sehen zu können. Wir hatten wirklich glück denn es hatte eine Zeit lang nicht mehr geregnet. Mit Glühwürmchen funktioniert das ja so: Je hungriger sie sind desto heller leuchten sie, denn so locken sie kleine Insekten wie Mücken an. Und je feuchter es ist desto mehr Insekten gibt es, wenn es also schon länger nicht mehr geregnet hat bedeutet das also wenig Futter und somit helle Glühwürmchen und´mehr zum sehen :) Soweit ich mich erinner essen die sich auch gegenseitig aber ich bin mir nicht mehr sicher :D besonders schön war es einmal als wir uns in die Schwimmringe reinlegten und einfach treiben ließen während wir den wunderschönen mit Glühwürchen übersäten Himmel bewunderten. Die Guides haben immer einen von uns zum Führen ernannt, da gibts ja unterschiedliche Wege aber nur einer führt zum Ausgang (es gibt aber auch einen alternativen Notausgang) und als ich dann mal dran war bin ich natürlich dann gleich mal in die falsche Richtung gelaufen  und kam in ner Sackgasse an :D  Am Ende wurde es mir dann aber wirklich ein bisschen zu kalt wenn man da 2h untergrund ist in einem nassen, klammen Wetsuit..da musste ich dann auch echt dringend pinkeln als wir wieder hochkamen :D Der eine Guide kam aus Amerika und war in wegen dem Caving in Neuseeland. Is zwar ganz cool aber mir wäre das zu kalt :D Ich habe die Fahrerin dann gefragt wie diese Höhlen denn entstanden sind und sie meinte irgendwann ist einfach der Boden eingebrochen und Wasser ist dann reingelaufen und hat sich langsam über Millionen von Jahren Untergrund einen Weg gebahnt verschiedene Abzweigungen erzeugt und einen Ausgang gesucht. Den Farmern hat das früher gar nicht gefallen weil dadurch ab und zu mal ein Schaaf in den Tiefen verloren gegangen ist, aber spätestens als der Caving Trend angefangen hat und Leute aus aller Welt kamen um die Höhlen zu erforschen und die Glühwürmchen zu beobachten waren sie um ie extra Geldeinnamen dankbar. Solche Höhlen gibt es ja überall im ganzen Land verteilt aber die Waitomo Caves sind eben wegen der vielen Glühwürmchen so bekannt und ziehen am meisten Touristen an.

Am selben Tag ging es noch weiter nach Mourea, wo wir alle gemeinsam die Nacht in einem Maori Meeting House verbringen würden. Ein Maori Guide un seine zwei Kinder empfingen uns dort und zeigte uns erstmal die Kaitiaki Falls ein 7m hoher Wasserfall der höchste kommerziell geraftete Wasserfall auf der Welt. Dann ging e zurück zum Marae wir wurden von der restlichten Maori familie begrüßt und es gab essen (ein Hangi was irgendwie kein Hangi war, d.h das essen was normalerweise als Hangi zuberietet wird (chicken, kartoffeln etc.) aber nicht tradiotionell untergrund gekocht sondern normal.) Naja als Backpacker beschwert man sich über gar nix was mal ausnahmsweise nicht Nudeln oder Haferbrei ist :D Anschließend gab es noch eine kleine SHow und wir lernten noch einen Tanz. Die Jungs lernten den Haka, den Maori Kriegstanz, der viel Stampfen, schreien, Augen weit aufreissen und Zunge zeigen bedeutet und die Mädchen irgendsowas mit  Pua Bällen die ich auch aus Hawaii kenne. Danach wurde sich das gegenseitig vorgeführt und Bilder gemacht. Ich fand diese interaktive Art der SHow eigentlich cool war natürlich nicht ganz so professionell gemacht wie die ganzen Touristenshows in Rotorua selber aber trotzdem gut ;) die Kultur der Maoris erinnert mich aber allgemein sehr an die die ich aus Hawaii kenne und auch viele Wörter sind ähnlich aber gut is ja auch beides Polynesisch. Vor Eintritt in das Marae (Meeting House) mussten dann alle immer die Schuhe ausziehen um den Vorvätern Respekt zu zeigen.  Der Guide erklärte uns dann auch noch dass die ganzen Schnitzereien im Haus die verstorbenen Vorfahren seien und z.b was für Tattoos er hat und dass man die Erlaubnis der Maori Eltern braucht um sich welche stechen zu lassen. Danach saßen wir noch alle gemütlich in unserem Matratzenlager zusammen bis dann die ersten das schnarchen anfingen (zu 40. in einem Raum ist schon hart, Stress um steckdosen gab es auch :D) und redeten mit dem Guide, der sehr nett war! (er bot uns sogar ein Schlafplatz bei ihm in Rotorua an falls wir dort länger bleiben wollten und gab uns seine Handynummer. Dann diskutierte ich noch mit einigen über die Pläne der nächsten Tage: Ich würde ja einen Tag in Rotorua bleiben, die meisten anderen mussten wegen Zeitmangel aber gleich weiter, und fragten uns wie schlimm der angekündigte Zyklon denn wirklich sein würde und ob es Probleme bei der Tongariro Crossing geben würde.. um 12 gingen dann langsam alle schlafen da wir ja um 7 am nächsten Tag losmussten.

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